Breiter Beteiligungsansatz für den Lausitzkirchentag 2028
Zum Kick-Off am 29. Juni 2026 in der „Kirche mittendrin“ in Cottbus kamen etwa 60 Teilnehmende aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen. Die Veranstaltung diente dazu, auf Cottbus und den Lausitzkirchentag einzustimmen und die ersten großen Fragen ins Feld zu werfen.
Die Bürgerregion Lausitz ist angetreten, um in der Lausitz mehr Beteiligung bei Zukunftsfragen anzuschieben. Jetzt, wo sich vieles ändert – in der Region, aber auch gesamtgesellschaftlich – ist die Gelegenheit günstig, viele Menschen einzubeziehen und sie zu fragen, wie die Lausitz der Zukunft aussehen soll.
Wir freuen uns deshalb sehr, dass sich die Initiatorinnen des Lausitzkirchentages 2028 diesen Anspruch ebenfalls auf die Fahnen schreiben. Mit einem groß angelegten Beteiligungsansatz laden die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz (EKBO) und das dazugehörige Zentrum für Dialog und Wandel (ZDW) vom 9. bis zum 11. Juni 2028 nach Cottbus ein. Die gesamte Lausitz wird dann zu Gast sein. Zur Erinnerung: Beim 1. Lausitzkirchentag 2022 in Görlitz kamen mehr als 15.000 Menschen in die Stadt, um gemeinsam Kirche und Glauben zu feiern.
Für 2028 spannen EKBO und ZDW den Bogen noch weiter
Sie laden explizit zu einem Fest der Begegnung zwischen Kirche, Zivilgesellschaft, Kultur, Politik und lokalen Initiativen ein. Mitmachen, Mitdenken und Mitgestalten sollen die Leitgedanken sein. Dialog, Begegnung und das gemeinsame Entwickeln von Zukunftsperspektiven stehen im Mittelpunkt. Dazu soll ein vielfältiges Programm mit Diskussionen, Workshops, Gottesdiensten sowie Kultur und Musik entstehen.
Schon in der Vorbereitung spielt Beteiligung eine große Rolle
Zum Kick-Off am 29. Juni 2026 in der „Kirche mittendrin“ in Cottbus kamen etwa 60 Teilnehmende aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen. Cornelia Huth und Maximilian Grafe von unserem Programm „Menschen machen Kultur“ teilten sich die Moderation der Veranstaltung mit Henrike Pfaffenberg.
Die Veranstaltung diente dazu, auf Cottbus und den Lausitzkirchentag einzustimmen und die ersten großen Fragen ins Feld zu werfen. Um ein Gefühl für den Austragungsort zu entwickeln und Inspiration zu wecken, absolvierten die Teilnehmenden zunächst eine Stadtrallye in Kleingruppen und lernten so bedeutende Orte in Cottbus kennen. Auf jeder dieser Touren gab es jeweils einen Input und verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Antworten hinterließen die Gruppen in der App actionbound. Zurück in der „Kirche mittendrin“ wurden diese Ergebnisse auf kreative Weise dargestellt und kombiniert.
Beteiligung braucht Information
Diese spielerische Einführung war wichtig, um sich nun inhaltlich mit dem Lausitzkirchentag zu befassen: Welches Motto wollen wir dem Event geben? Welche Themen sollen eine Rolle spielen? Dazu gab es in der Auftaktveranstaltung erste Vorschläge. Nun heißt es, daraus die Programmwerkstätten zu entwickeln, die das Angebot für den Lausitzkirchentag aufbauen werden. Stehen die Themen der Werkstätten fest, können sich Interessierte beim Gestalten des Programms einbringen. Aktuelle Informationen gibt es in Kürze über die Kanäle von ZDW und EKBO.
Die Bürgerregion Lausitz freut sich über diesen mutigen Ansatz und ist gespannt auf den Prozess. Die Vorbereitung und Durchführung des Lausitzkirchentages in Cottbus sind übrigens möglich durch Fördermittel aus dem Bundesprogramm STARK (Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten).