Transformation gelingt dort besser, wo wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen nicht nebeneinanderstehen, sondern gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Schön, dass du da bist! 

Die Veranstaltung am 06.10. richtet sich in erster Linie an Menschen, die aktiv am gesellschaftlichen Wandel arbeiten oder diesen bereits begleiten. Dabei möchten wir alle Teilnehmenden mit „zwei Hüten“ einladen: als Wissens- und Erfahrungsträger:innen, die etwas aus ihrer Arbeit, Forschung und Praxis beitragen können – und zugleich als Lernende, die neugierig auf das Wissen, die Erfahrungen und vielleicht auch die unbeantworteten Fragen anderer sind.

Im Folgenden der genaue Ablauf und die Informationen zu den Werkstätten, zu denen du dich hier anmelden kannst. 

  • Datum: Dienstag, 6. Oktober 2026, 10:00–16:30 Uhr  
  • Ankommen: ab 09:30 Uhr
  • Ort: Großer Saal, Gründungs- und Innovationszentrum STARTBLOCK B2, Siemens-Halske-Ring 2, 03046 Cottbus 

 

Ablauf

Zeit Programmpunkt  Inhalt / Ziel 
09:30 – 10:00                   Ankommen & Kaffee Informelles Ankommen erste Gespräche. 
10:00 – 10:10 Begrüßung Über Charakter und Leitfrage des Tages. 
10:10 – 10:50 Gemeinsamer, interaktiver Einstieg, der zugleich Kennenlernen und inhaltliche Rahmung übernimmt.

Leitfragen:

  • Was bringe ich heute an Wissen und Erfahrung mit? Was möchte ich heute von anderen lernen
  • Wie kommen wir trotz unterschiedlicher Zeit-, Projekt- und Systemlogiken wirksam zusammen.
11:00 – 12:45 Werkstätten 1 + 2 – parallel  Themen, siehe unten
12:45  – 13:45 Mittagspause & Begegnung  Gemeinsames Essen
13:45 – 15:30 Werkstätten 3 + 4 – parallel  Themen, siehe unten
15:30 – 16:00 Kaffeepause Übergang zurück ins gemeinsame Plenum 
16:00 – 16:30 Gemeinsam handlungsfähig – was nehmen wir mit? 

Abschließende Fishbowl: Was ist mein persönliches Fazit? Was könnten wir daraus gemeinsam machen?

ab 16:30 Ausblick und Abschluss Mögliche nächste Schritte sichtbar machen
     
     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werkstätten

Werkstatt 1 | 11:00–12:45  Zukunftsschmiede "Demokratische Handlungsfähigkeit im Strukturwandel"

Hosts: ZeStuR – Zentrum für Strukturwandel und Regionalentwicklung, BTU Cottbus-Senftenberg, Zukunftsschmiede

Viele Regionen, die sich in einem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandel befinden, sind mit Polarisierung, Transformationsskepsis, Verlust von Vertrauen in Politik und ihre Handlungsfähigkeit, sowie dem Erstarken (extrem) rechter, menschenfeindlicher und antidemokratischer Einstellungen konfrontiert. Welche Rolle spielt Zivilgesellschaft dabei?

Im Workshop diskutieren wir mit Akteuren einer menschenrechts-orientierten und demokratischen Zivilgesellschaft folgende Fragen:   Welche Rolle spielt Demokratieförderung bei der Gestaltung und Begleitung von Strukturwandelprozessen? Welche konzeptionellen und praktischen Herausforderungen gibt es aktuell bei zivilgesellschaftlichen Akteuren?

  • Welche Bedeutung kommt einer menschenrechtsorientierten und demokratischen Zivilgesellschaft im Kontext des Strukturwandels zu?
  • Welche Räume, Orte und Projekte einer menschenrechtsorientierten und demokratischen Zivilgesellschaft geraten durch menschenfeindliche, antidemokratische und (extrem) rechte Einflussnahmen unter Druck?
  • Welche Möglichkeiten der Gestaltung und Selbstwirksamkeit hat die Zivilgesellschaft? Wie können diese verbessert werden?
  • Welche Perspektiven und Bedarfe von Akteuren aus marginalisierten Positionen werden dabei berücksichtigt?

Werkstatt 2 | 11:00–12:45  Energiewende von unten – Teilhabe, Gemeinschaft und regionale Wertschöpfung 

Hosts: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), SPREEAKADEMIE gGmbH

Die Energiewende wird häufig als technisches oder politisches Projekt diskutiert. Gleichzeitig entstehen vielerorts neue Formen gemeinschaftlichen Wirtschaftens, Bürgerenergieprojekte, regionale Wertschöpfungsketten und nachhaltige Formen des Umgangs mit Ressourcen. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Energiewende nicht allein von politischen Entscheidungen oder großen Investitionen getragen wird, sondern auch von Menschen vor Ort, die neue Ideen entwickeln und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Die Werkstatt beschäftigt sich mit der Frage, wie die Energiewende stärker von den Menschen in der Region mitgestaltet werden kann und welche Bedingungen notwendig sind, damit möglichst viele Bevölkerungsgruppen an den Chancen der Transformation teilhaben.

Werkstatt 3 | 13:45–15:30  Zivilgesellschaft als Infrastruktur der Transformation 

Hosts: Lausitzer Perspektiven e.V. / Bürgerregion Lausitz; IÖW (tbc) 

Strukturwandel wird meistens mit großen Investitionen, politischen Programmen und wirtschaftlichen Entwicklungen verbunden. Weniger sichtbar sind die Menschen, Initiativen, Vereine und Netzwerke, die Veränderungen vor Ort begleiten, neue Ideen aufgreifen und Räume für Beteiligung schaffen. Netzwerke aus unterschiedlichen Akteuren bilden eine wichtige soziale Infrastruktur, die dazu beiträgt, dass Transformation nicht nur verwaltet, sondern gemeinsam mit der Kraft der Vielen gestaltet werden kann.

Die Werkstatt beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle (zivilgesellschaftliche Akteure und ihre) Netzwerke für das Gelingen von Transformationsprozessen spielen und welche Bedingungen notwendig sind, damit Engagement langfristig wirksam werden kann.

Werkstatt 4 | 13:45–15:30  Chancengleichheit und Mitbestimmung – Zukunft gemeinsam gestalten 

Hosts: Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz; weitere Beteiligte in Abstimmung

Strukturwandel und gesellschaftliche Transformation betreffen Menschen auf unterschiedliche Weise. Dabei wird sichtbar, dass Interessen, Bedürfnisse und Zukunftsvorstellungen nicht immer gleichermaßen in Entwicklungsprozesse einfließen und manche Perspektiven kaum berücksichtigt werden. Gesellschaftliche Veränderungen gelingen langfristig nur, wenn unterschiedliche Gruppen an ihrer Gestaltung beteiligt werden. Wie würden Entwicklungsvorhaben aussehen, wenn diejenigen konsequent mitgestalten, die von ihnen betroffen sind? Und wie können Menschen einbezogen werden, die bisher selten an Beteiligungsprozessen teilnehmen oder deren Perspektiven oft übersehen werden?

Die Werkstatt beschäftigt sich mit der Frage, wie unterschiedliche Zukunftsvorstellungen sichtbar gemacht und in Entwicklungsprozesse einbezogen werden können und wie Mitbestimmung dazu beitragen kann, Chancengleichheit, Teilhabe und eine von vielen getragene Zukunftsgestaltung zu stärken.

Kooperationspartner:

Lausitzer Perspektiven e. V./Bürgerregion Lausitz, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), SPREEAKADEMIE, Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz, ZeStuR – Zentrum für Strukturwandel und Regionalentwicklung, BTU Cottbus-Senftenberg

 

Wir freuen uns auf euch!

Eurer Team der Lausitzer Perspektiven e.V.

Wann
06.10.2026 von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Ort
Siemens-Halske-Ring 2
Großer Saal Gründungs- und Innovationszentrums Startblock B2
03046 Cottbus