Wie gelingt Beteiligung dort, wo Strukturen dünner sind, Wege weiter und Engagement oft aus eigener Kraft entsteht? Und was passiert, wenn diese Erfahrungen auf eine urbane Perspektive treffen?
Ein Ort für Austausch und Begegnung
Seit 2015 ist das Montagscafé ein offener Treffpunkt für die Dresdner Stadtgesellschaft. Hier kommen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammen, um sich auszutauschen, gemeinsam zu essen, Kultur zu erleben und aktuelle Themen zu diskutieren.
Künstlerische und soziale Formate greifen ineinander – von Theater und Film über Musik und Tanz bis hin zu Diskursformaten und gemeinschaftlichem Kochen. Das Montagscafé schafft damit einen Raum, in dem Begegnung und Beteiligung ganz selbstverständlich entstehen.
Lausitz bringt Perspektiven ein
Als Forum Beteiligung Lausitz gestalten wir an diesem Abend ein Erzählcafé – einen offenen Gesprächsraum, in dem Erfahrungen aus der Lausitz auf die Perspektiven der Dresdner Stadtgesellschaft treffen.
Mit dabei sind engagierte Akteurinnen und Akteure, die Beteiligung ganz unterschiedlich leben:
- Reiner Maria Matysik für das "Parlament der sieben Dörfer" – mit Kunst Zusammenhalt auf dem Dorf stärken
- Dorothea Schneider für "Zukunftswege Ost" – Jugendbeteiligung auf dem Land
- Karolin Einicke und NN für "Sandow Community Power" – Community Organizing in peripheren Wohngebieten
- Maximilian Grafe für "Menschen machen Kultur" – mit Kultur Beteiligung in der Niederlausitz stärken
Gemeinsam entsteht ein vielstimmiger Blick darauf, wie Demokratie im Alltag gestaltet wird – jenseits großer Bühnen, aber mit konkreter Wirkung vor Ort.
Ablauf
📍 Ort: Terrasse am Kleinen Haus, Glacisstraße 28, Dresden
Vorprogramm:
- ab 15:00 Uhr: Frauencafé
- ab 17:00 Uhr: Offenes Café mit Beratung, Suppe & Getränken
19:00 Uhr – Beginn der Veranstaltung
- Vorstellung des Themas: Beteiligungskultur im ländlichen Raum anhand mehrerer Projekte
- Vorstellung der verschiedenen Ansätze und Modellprojekten
Ende: ca. 21:00 Uhr
Warum sich der Blick lohnt
Demokratie zeigt sich besonders dort, wo sie nicht selbstverständlich ist. Im ländlichen Raum wird sie oft durch direkte Beziehungen, Eigeninitiative und langfristiges Engagement getragen.
Dieser Abend öffnet einen Raum, um genau diese Erfahrungen sichtbar zu machen, zu diskutieren und in Beziehung zu setzen – zwischen Stadt und Land, zwischen unterschiedlichen Lebensrealitäten und Formen von Beteiligung.
Terrasse am Kleinen Haus
01099 Dresden