Mit weißen Stiften schrieben die Kids das auf, wovon sie gern mehr hätten in ihrer Heimat. Am Tresen votierten sie mit Kronkorken für günstigere ÖPNV-Tickets, mehr Radwege oder mehr Busse. An einer großen Karte gaben sie mit Klebepunkten an, wo sie in der Lausitz zuhause sind. Der große Spiegel im Bad-Bereich war zum Bekleben da und widmete sich der Frage, welche Beteiligungsformate die jungen Menschen bereits kennen.

Die 12- bis 17-Jährigen hatten sichtlich Spaß
Sie freuten sich über die abwechslungsreichen Mitmachangebote und das Interesse an ihrer Meinung zu verschiedenen Themen. Unser Knotenpunkt für Kinder- und Jugendbeteiligung (KiJuBB) in Senftenberg hatte sich mit anderen Strukturwandel-Akteuren zusammengetan und ein Experiment gewagt: junge Menschen dort beteiligen, wo sie gerne ihre Freizeit verbringen – zum Beispiel in einer Disco. Mit dabei waren neben der Bürgerregion Lausitz auch die Projektpartner von „Unesco 5 – Erbe der Lausitz“, die Wirtschaftsregion Lausitz, das Projekt Revierwende, youngcaritas, MiA – Mädchen in Aktion und das Gladhouse in Cottbus als Veranstaltungsort. Sie bereicherten die Beteiligungsangebote zusätzlich mit einem Quiz, einer Rallye durch die Räume des Veranstaltungsortes und mit einem Glücksrad.

Eine Veranstaltung im Gladhouse – das war der anfängliche Wunsch
Erst in Gesprächen mit den Verantwortlichen dort entstand die Idee, die motion-beatz-Teenieparty um verschiedene niedrigschwellige Beteiligungsformate zu erweitern. Das Ziel, das Thema Strukturwandel bekannt zu machen, zu erklären und positiv zu besetzen, ging auf. In verschiedenen Gesprächen im Nachgang fiel auf, dass einige Themen in den Köpfen der jungen Menschen hängengeblieben sind.

Auf diesen Erfahrungen möchte unser Knotenpunkt aufbauen und ähnliche Formate in anderen Regionen der Lausitz anbieten.

Eindrücke von der "Krasse Lausitz – Krasse Party". Foto. Christiane Schleifenbaum

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