Auftakt für das Forum Beteiligung Lausitz
Nach fast vier Jahren Bürgerregion Lausitz wissen wir, wie schwer es ist, Beteiligung zu erklären und zu organisieren. Immer wieder stellt sich die Frage, wie wir sichtbar machen können, dass gut organisierte Beteiligung einen Mehrwert für das Zusammenleben bietet.
Mit unsere sächsischen Kolleg/innen Susanne Gärtner und Jan Hufenbach wollen wir im Rahmen des Forum Beteiligung Lausitz:
- uns über gut gelungene Formate austauschen,
- eine Sprache finden, die Beteiligung so erklärt, dass Menschen anknüpfen können,
- die Menschen identifizieren, die vor Ort vermitteln können,
- uns für dritte Orte stark machen, sie neu schaffen oder erhalten
- und einen neuen Anlauf nehmen, den Aufbau von Zivilgesellschaft nachhaltig zu finanzieren und ihr im politischen Prozess eine Stimme zu geben.
In einer unserer Mehrwert-Sessions stellten Susanne Gärtner und Jan Hufenbach den Forums-Gedanken vor. Das Forum Beteiligung Lausitz versteht sich als Raum für Menschen und Organisationen, die Beteiligung in der Region ermöglichen oder stärken möchten. Ziel ist es, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und Beteiligung als wichtigen Bestandteil demokratischer Entwicklung sichtbar zu machen.
Jan Hufenbach, Mitinitiator des Forums, beschrieb den Ansatz so:
„Unser Forum versteht sich als Bündnis von Akteurinnen und Akteuren, die mit Beteiligungsformaten arbeiten – als Ort des Lernens, der kollegialen Beratung und des Erfahrungsaustauschs.“
Das Forum ist nicht neu. Zwei Mitmachkonferenzen und einige Workshops gab es dazu schon – zum Beispiel beim Überland Festival 2024.
Am 28. April ist die 3. Mitmachkonferenz geplant – diesmal im Steinhaus in Bautzen. Es geht um Macht und Strategie und wie das Forum Beteiligung mit diesen beiden Begriffen arbeiten kann.
Wer nicht an der Mehrwert-Session teilnehmen konnte, kann hier bald das Online-Pad einsehen, in dem die Teilnehmenden Themen und Wünsche für das neue Forum Beteiligung formuliert haben. Es sind vielfältig Themen, mit denen sich die Teilnehmenden sich beschäftigen: Stadt- und Regionalentwicklung, soziokulturelle Zentren, Strukturwandel, kulturelles Erbe, Bildung, Engagement oder neue Formen gemeinschaftlichen Arbeitens. Weitere Punkte sind herzlich willkommen. Denn das Forum wird zwar von uns koordiniert, lebt aber davon, dass wir es gemeinsam gestalten
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