Projektleiterin Dagmar Schmidt spricht über das erste Projektjahr der Bürgerregion Lausitz. Foto: Caro Kahn

Erfolgreicher Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung

Erstmals hatten wir am 29. Februar Akteurinnen und Akteure aus verschiedenen Sektoren zusammengebracht. Etwa 50 Teilnehmende tauschten sich über ihr eigenes Themengebiet hinweg aus. Dabei standen das gute Leben in der Lausitz und die Beteiligung der Menschen, die den Strukturwandel hautnah erleben, im Mittelpunkt.

 

85 Beratungen und 45 Veranstaltungen

Das ist die Bilanz der Bürgerregion Lausitz in 2023. Unsere Knotenpunkte haben ganze Arbeit geleistet. Und es war höchste Zeit, die verschiedenen Akteurinnen und Akteure zusammenzubringen und unsere Erfahrungen mit ihnen zu teilen. Denn alleine kann keiner den Strukturwandel gestalten. Und tatsächlich: Durch diesen ersten Austausch in Cottbus sind bereits einige Ideen und Kooperationsinitiativen entstanden, die das Engagement für die Lausitz und die Bürgerbeteiligung stärken werden.

Teilnehmende der Veranstaltung während der Diskussion in Kleingruppen. Foto: Caro Kahn

Kinder und Jugendliche müssen einen besseren Zugang zum Strukturwandel erhalten

Eingeladen waren Akteurinnen und Akteure aus Vereinen und Verbänden, aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie aus Politik und Verwaltung. Sowohl im Plenum als auch in gut durchmischten Kleingruppen kam eine Gruppe besonders häufig zur Sprache: Kinder und Jugendliche, die einen besseren Zugang zum Strukturwandel bekommen sollen. Mit dem Senftenberger Knotenpunkt KiJuBB (Kompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg) leistet die Bürgerregion Lausitz in diesem Bereich bereits wichtige Grundlagenarbeit. Die Mitarbeitenden dort beraten Kommunen, wie sie den Paragraphen 18a der Brandenburgischen Kommunalverfassung in ihren Gemeinden umsetzen können. Konkret heißt das, wie sie Kinder und Jugendliche an den Belangen beteiligen können, die sie betreffen.

 

Auch für alle anderen Altersgruppen sind die Chancen der Transformation kaum sichtbar

Die Veränderungen in der Lausitz und die Chancen, die sich daraus für die Menschen ergeben, sind aber auch für viele andere nicht sichtbar. Deshalb muss es Formate geben, in denen die Menschen erfahren, welche positiven Auswirkungen der Strukturwandel für sie hat. Dass sich viele der Teilnehmenden schon zur Zusammenarbeit verabredet haben, ist ein großer Erfolg für uns als Bürgerregion Lausitz. Und ein großer Schritt auf dem Weg zu mehr Bürgerbeteiligung im Strukturwandel.

Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerregion Lausitz - Lausitzer Perspektiven, KiJuBB, Generationen gehen gemeinsam G3 e.V., Wertewandel e.V., Kulturlandschaft Lausitz im IBA-Studierhaus e.V., Kulturfabrik MEDA, Raumpionierstation Oberlausitz - mit dem Moderator der Veranstaltung. Foto: Bürgerregion Lausitz.

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