Was wir wollen

Zivilgesellschaft ist dort lebendig, wo wir uns unserer Verantwortung als Bürger bewusst sind und diese Rolle aktiv ausüben. Unser bürgerschaftliches Engagement wirkt oft unscheinbar im Kleinen, sei es in der Nachbarschaft oder im Verein, sei es im Gemeinderat oder in einer Bürgerinitiative.

Mit der bundespolitisch eingeleiteten Energiewende und dem Braunkohle-Ausstieg hat die „große Politik“ dem Lausitzer Strukturwandel neuen Schub verliehen. In diesem Prozess möchte das Netzwerk helfen, die Vielfalt und Vitalität der Lausitzer Zivilgesellschaft sichtbar zu machen.

Unsere eigenen Bedürfnisse vermögen wir erst „ins Feld“ zu führen, wenn wir, die Lausitzer Zivilgesellschaft, voneinander wissen und uns austauschen. Andernfalls drohen wir von der Politik und von der Wirtschaft in diesem Wandlungsprozess übergangen, ja vergessen zu werden.

Das Netzwerk stellt sich fünf zentrale Aufgaben:

  • Die Verbesserung von Rahmenbedingungen für die zivilgesellschaftliche Teilhabe an der Zukunftsgestaltung unserer Region
  • Die Bereitstellung eines öffentlich zugänglichen Lausitzer Wissens- und Datenspeichers über zivilgesellschaftliche Akteure und Initiativen, ihre Projekte und partizipativen Formate
  • Schaffung eines zivilgesellschaftlichen Fonds mit dem Ziel finanzieller und fachlicher Unterstützung der Lausitzer Zivilgesellschaft.
  • Die Finanzierung eines hauptamtlichen Arbeitsteams als kompetenter Ansprechpartner für Akteure aller Ebenen (Bürgerschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft)
  • Die informativ-beschreibende Beobachtung und Begleitung gesellschaftlicher Diskurse in der Lausitz

Deshalb: Bringen wir uns ein, engagieren wir uns – für die Region in der wir leben und deren Zukunft wir mitverantworten!